Wirz Communications AG | BBDO

Project Manager Digital | Senior Berater Digital

Kunden: IKEA, melectronics, Migros (Mania), Suva, Electrolux, smart, Kieser, Kuoni

Auszug

melectronics – Das Beste der Welt für mich! (2016)

Ausgangslage:

Beim Elektronikfachhändler melectronics stehen die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden im Zentrum der Beratungsleistung, nicht die Provision. Von dieser Erkenntnis ausgehend, wurde die Kampagne «Das Beste der Welt für mich» konzipiert. Eine dreiwöchige Promotion soll nun den Startschuss für die neuen Kommunikationsmassnahmen geben.


Idee:

Jeder Kunden sollte das für ihn Beste Produkt der Welt erhalten, für das wir eigens ein Online-Gewinnspiel entwickeln und uns unter #DasBesteDerWeltFürMich die Probleme der Kunden schicken lassen, um diese auf witzige Weise und individuell mit Elektronik lösen.


Umsetzung:

Drei Wochen lang beantworten wir die vielen originellen Problemstellungen auf Social Media und der Kampagnenwebsite melectronics-gewinnspiel.ch .Zudem werden die lustigsten fünfzehn Einsendungen wiederum in Kurzfilmform beantwortet und den Usern als Antwort zugespielt. So entwickeln sich etliche witzige Dialoge mit den melectronics Kunden. Immer mit dem Fokus darauf, die vielleicht lustigste Problemlösung der Welt für sie zu finden.


Wirkung:

Über 9300 eingegangene Probleme. 1.2 Millionen erreichte Facebook-User, 100.000 Video Views, 500 neue Facebook Fans, fast 800 neue Newsletterabonennten, sowie 2000 Interaktionen auf Facebook machten diese Digitalpromotion zur erfolgreichsten, welche die Migros jemals hatte.

Casefilm

IKEA – Torbjörn (2016)

Ausgangslage:

Jedes Jahr im Spätsommer erscheint der neue IKEA-Katalog. Mit rund 220 Millionen gedruckten Exemplaren ist er das Druckerzeugnis mit der weltweit höchsten Auflage. Entsprechend gross ist das Bemühen, jedes Regal und jeden Stuhl im allerbesten Licht erscheinen zu lassen.


Idee:

Wie gelingt dieses Unterfangen? Unser dokumentarischer Kurzfilm liefert die Antwort: IKEA hat eigens dafür einen Mitarbeiter von Weltrang. Der «furniture impersonator» (zu deutsch: Möbel-Darsteller) Torbjörn Lundberg kommt immer dann ins Spiel, wenn die Möbel noch gar nichts von ihrem Glück wissen.


Umsetzung:

Das dreieinhalbminütige Mockumentary des renommierten Regisseurs Björn Rühmann begleitet Torbjörn bei seiner unverzichtbaren Arbeit am Katalog. Der «Method-Actor» schlüpft dabei unverkennbar in die Rolle eines BILLY-Regals und die vieler anderer IKEA-Originale.


Kuoni – Ferien in denen man alles vergisst (2016 / 2017)

Ausgangslage:

Viele haben Kuoni vergessen. Und auch die, die sich erinnern, sind nicht sicher, ob das renommierte Schweizer Reiseunternehmen noch existiert.


Idee:

Wir bringen die Marke Kuoni zurück ins Gespräch. Mit einer Kampagne, die den ursprünglichen Claim aufnimmt und neu «Ferien, in denen man alles vergisst» verspricht.


Umsetzung:

Neun Kurzfilme, mit jeweils nur einer Einstellung gedreht und mit besselender Musik vertont, zeigen entspannte Urlaubssituationen, in denen sich jeder wiedererkennt. Gesellschaftliche Entwicklungen ­– allen voran die «Always On»-Mentalität – werden ironisch aufgenommen.

IKEA – No Empty Chairs At Christmas (2016)

Ausgangslage:

Weihnachten ist die Zeit des Zusammenseins. Trotzdem gibt es jedes Jahr Menschen, die unfreiwillig alleine feiern müssen. IKEA möchte das ändern und hat deshalb die Initiative «No Empty Chairs at Christmas» ins Leben gerufen. Ihr Motto: An Weihnachten soll niemand alleine sein. Findet euch und feiert gemeinsam.


Idee:

Die Online-Plattform noemptychairs.ch ist das Herzstück der Initiative. Hier kann jeder einen Platz an einem Weihnachtstisch finden – oder anbieten. An Weihnachten 2016 wurde die Initiative zum ersten Mal mit einem Film beworben, um die Schweizer zum Mitmachen anzuregen und daran zu erinnern, dass nicht jeder selbstverständlich im Kreise der Familie feiern kann. Regie führte Alain Gsponer.


Umsetzung:

Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der am Heiligabend einsam und allein in seiner Wohnung sitzt. Plötzlich hört er durch die Wände, wie die Familie aus der Nachbarswohnung ein wunderschönes Weihnachtslied anstimmt. Wehmütig horcht er auf und stimmt nach ein paar Sekunden in das Lied ein. Erst nur leise, dann etwas lauter und schliesslich voller Inbrunst. Ergriffen singt er seine ganze Einsamkeit weg. Bis es an der Tür klingelt…

Wirkung:

Seit der Film und die Plattform Ende November 2016 online gingen, haben diverse Radiosender und Medienhäuser über die Initiative berichtet. Auch Tele Züri zeigte in den «Züri News» einen Beitrag zur Idee und zur Umsetzung der Aktion. Sowohl die Medienberichte als auch die über 150’000 Views auf Youtube führten schliesslich dazu, dass sich 319 Schweizer als Gäste oder Gastgeber auf der Plattform anmeldeten. Nicht in Zahlen lässt sich jedoch fassen, wie viele Menschen durch den Gedanken der Initiative angeregt wurden und etwa im kleinen Kreise den Nachbar eingeladen haben, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

Weitere ausgewählte Projekte:

smart

Electrolux